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15.08.2017, 16:18 Uhr
Hochwasserschutz gemeinsam lösen
Pressemitteilung vom 13.08.2017
 

Pressemitteilung der CDU-Ratsfraktion Goslar

GZ vom 10.08.17, „Neues Konzept für den Hochwasserschutz“

 

Das hohe Engagement der SPD mit der Zusammenfassung der erforderlichen Maßnahmen zum Hochwasserereignis in der Stadt Goslar, welches nun im aktuellen Ratsantrag mündete, ist einerseits zu  begrüßen, aber auch als Wahlkampfaktionismus zu beurteilen und somit obsolet.

 

Es handelt sich schlichtweg um die gleichen gesammelten Erkenntnisse in den von Oberbürgermeister Dr. Junk durchgeführten Bürgerversammlungen und Bürgergespräche zum Thema „Hochwasser“ und der durch die Verantwortlichen von Feuerwehr, Untere Wasserbehörde etc. im Laufe der letzten Tage nach dem Ereignis zusammengetragenen Erfahrungen. Diese werden durch die Schadens- und Ursachenermittlung in den nächsten Wochen weiter ergänzt und müssen dann gemeinsam mit Rat und Verwaltung beurteilt und das Machbare umgesetzt werden. Ratsanträge zu diesem Thema binden nur zusätzliche Personalkapazitäten in der Verwaltung, da Sie parallel zu bearbeiten sind.

 

Aus Sicht der CDU und sicher auch der weiteren im Rat vertretenen Fraktionen dienen die Ereignisse nicht zu einer populistischen Nutzung  sondern müssen im Konsens aller Beteiligten  mit der notwendigen Sorgfalt im Interesse der Bürger angegangen werden.

‚Helfen wollen wir sicher alle, da gibt es keine zwei Meinungen.“, stellt die CDU-Fraktion fest.

 

Von Beginn an hat Oberbürgermeister Dr. Junk mit seiner Verwaltung die entsprechenden Vorkehrungen getroffen und notwendigen Strukturen geschaffen, so unter anderem mit der sofortigen Einrichtung einer „Zentrale(n) Anlaufstelle für Hochwasseropfer in der Stadt Goslar“. „Wir sollten auch mal den handelnden Personen das Vertrauen schenken, die richtigen Schritte einzuleiten, denn sie sind mit hohem Engagement und zügig  bei der Bearbeitung unterwegs.“, so Fraktionschef Norbert Schecke, was sich ja auch in umfassenden Informationen gegenüber der Politik widerspiegelt.

 

Zu begrüßen ist in diesem Zusammenhang das Engagement von HarzEnergie und Eurawasser, die den Betroffenen ihre Leistungen kostenlos zur Verfügung stellen und somit zu einer spürbaren Entlastung sorgen. Und bei allen berechtigten Verbesserungsvorschlägen sollte nicht vergessen werden, dass die SGG (Eurawasser) in den letzten Jahren umfassende Maßnahmen umgesetzt hat, beispielhaft das gerade erst geschaffene Regenrückhaltebecken in Kramerswinkel, welches sich jetzt bereits bestens bewährt hat. Für Immenrode und auch für Jürgenohl / Fliegerhorst ist eine gleichartige Lösung geplant, wie SGG-Aufsichts-ratsmitglied Politz (SPD) seinen Fraktionsmitgliedern sicher berichten kann.

 

Norbert Schecke

Fraktionsvorsitzender