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11.08.2017, 09:15 Uhr
Hochwasser: "Erstklassiger Job"
Pressemitteilung vom 09.08.17
 

 

„Politischer Streit ums Hochwasser“; GZ vom 05.08.17

 

Als völlig deplaziert betrachtet die CDU Goslar, vertreten durch die Parteispitze Axel Bender und Fraktionsschef Norbert Schecke, die jüngst von der Landtagsabgeordneten Emmerich-Kopatsch gegenüber Oberbürgermeister Dr. Junk hervorgebrachte Kritik an seiner Forderung nach mehr Hilfen des Landes für die Stadt Goslar. Insbesondere die Frage zu stellen, „was Junk für den Hochwasserschutz getan hat?“ ist befremdlich, wenn nicht sogar unverschämt und nur mit eigener Wahlkampfnervosität und einer Fehlbeurteilung der unvorhersehbaren und dramatischen Hochwasserlage zu begründen.

 

Inwiefern die Soforthilfe des Landes tatsächlich den betroffenen Hauseigentümern und Bewohnern nützen, dürfte bei den schlimmen Schäden, die es vielfach im Landkreis Goslar und auch in der Stadt Goslar gegeben hat, abzuwarten sein, wenn eine vierköpfige Familie ab einer Schadenshöhe von 5000 € mit einer Zuwendung von 1500 € rechnen kann ? Von daher sind die Forderungen nach finanzieller Unterstützung für Betroffene und Kommunen gerechtfertigt und zeigen Wirkung, wenn es nunmehr eine Steigerung der Soforthilfe von 25 auf 50 Millionen € gibt. Es wäre besser gewesen, wenn sich die Landtagsabgeordnete Emmerich-Kopatsch und ihr Kollege Dr. Saipa von Beginn an den notwendigen Forderungen für die Region angeschlossen hätten, anstatt schon die 25 Mio € Soforthilfe zu feiern.

 

Festzuhalten ist, dass es sich hier um ein Naturereignis gehandelt hat, welches unvorhersehbare Ausmaße angenommen hat und so weder vom Oberbürgermeister der Stadt Goslar noch von einem Bürgermeister der weiteren betroffenen Städte im Landkreis Goslar oder deren Verwaltung selbst im Rahmen von Vorkehrungen zu verhindern gewesen wäre.

 

Für Goslar kann die CDU festhalten, dass die Einsatzleitung unter Führung von Stadtbrandmeister Christian Hellmeier in Verbindung mit Verwaltungsspitze und den jeweiligen Fachbereichsleitern einen erstklassigen Job erleidgt hat, was auch einmütig seitens der Goslarer Ratskollegen –innen in einer Informationsveranstaltung bereits zwei Tage nach dem Ereignistag bestätigt wurde.

 

Und aktuell ist Dr. Junk mit seiner Verwaltung im direkten Dialog mit den Betroffenen in kurzfristig organisierten Veranstaltungen in Goslar-Altstadt, Vienenburg und Hahnenklee um schnellstmöglich mit der Verwaltung die richtigen Lehren zu ziehen und Vorschläge zu unterbreiten, damit spürbare Verbesserungen für die Betroffenen zu erzielen sind. Die CDU Goslar wird diesen Prozess selbstverständlich unterstützen.

 

Freundliche Grüße

Norbert Schecke

Axel Bender