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04.07.2017, 18:44 Uhr
Verharmlosung ist völlig deplatziert.
Pressemitteilung vom 03.07.2017
 

Hinlänglich bekannt ist die Abneigung der AfG-Ratsfrau Ina Menge gegenüber Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk nicht erst seit den jüngsten Geschehnissen, sondern bereits aus ihrer Zeit, bevor sie sich für ein Ratsmandat beworben hat. Es ist aber deutlich zu verurteilen, wenn auf der von der jetzigen Ratsfrau Menge betriebenen AfG-Facebook-Seite persönliche Anfeindungen gegenüber dem Hauptverwaltungsbeamten der Stadt Goslar von ihr geduldet werden.  Inwieweit die persönliche Reaktion von Frau Menge („Hasskommentare nicht weiter dulden werde“) hinsichtlich ihrer Ehrlichkeit hierzu, darf insofern mehr als bezweifelt werden, da es von ihr keinen Widerspruch zu den verunglimpfenden Kommentaren zur Person des Oberbürgermeisters gegeben hat und die besagte Facebook-Seite erst nach der Intervention von Herrn Wehrmann (Bürgerliste) abgeschaltet wurde.  Und wenn es „keinen Sinn macht, mit diesen Bürgern zu diskutieren“ (Zitat Menge) hätte Frau Menge eher tätig werden müssen, als mit ihrer Parteiseite weiter eine Bühne zu bieten, die neben der Person auch das Amt  („die da oben“) als solches beschädigt.

 

Allerdings erscheint auch die Reaktion des Gruppenpartners FDP fragwürdig, wenn man sich zwar selbst von dieser Art der Kritik an Oberbürgermeister Dr. Junk distanziert, der Kollegin Menge aber lediglich hierzu raten würde. „Uns stellt sich die Frage, ob die FDP bei gleichem Verhalten anderer Fraktionen ähnlich milde reagieren würde ?“ so CDU-Fraktionschef  Norbert Schecke, die Antwort gleich mit liefernd:  “ Sicher nicht.“  Der Hinweis der FDP auf eine Isolation im Rat von Herrn Wehrmann kann in diesem Zusammenhang nur ein schlichter Ablenkungsversuch sein, denn es ist vollkommen richtig, wenn er auf derartige Vorgänge hinweist.

 

Abschließend kann man, oder besser muss man, der Meinung von Chefredakteur Rietschel in seinem Kommentar nur zustimmen und hoffen, dass die FDP sich ihrer Verantwortung gerade mit ihren langjährig erfahrenen Mitgliedern bewusst wird.

 

Freundliche Grüße

Norbert Schecke

Fraktionsvorsitzender