Anträge
Stadtteilnahes Wohnen im Alter

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt eine Konzeption für "stadtteilnahes Wohnen im Alter" zu erstellen. In dieser Planung ist eine Untersuchung möglicher Standorte in den Stadtteilen ebenso zu berücksichtigen, wie die daraus folgende Ansprache geeigneter Investoren.

Begründung:

Viele Menschen müssen im Alter ihr gewohntes Umfeld verlassen, da Haus und Hof nicht mehr zu unterhalten sind. Dies sorgt dafür, dass der Stadtteil, in dem man viele Jahre oder Jahrzehnte gewohnt hat, in dem man Familie, Freunde, Bekannte und Vereinsleben entwickelt hat, verlassen werden muss. Dies liegt vor allem daran, dass die meisten Stadtteile keine geeigneten Wohnformen im Alter anbieten, etwa in Form von "Service- Wohnungen" oder betreutem Wohnen. Die Nachfrage nach derartigen Angeboten steigt spürbar deutlich an. Darüber hinaus ist Wohnraum insgesamt aktuell gefragt und vor allem auch junge Familien wollen Eigentum erwerben, haben jedoch mangels Angeboten hierzu oft keine Möglichkeit.

Die Stadt sollte daher - auch in Absprache mit Interessenverbänden, wie der Seniorenvertretung - eine Konzeption erstellen, die es ermöglicht auch im Alter im gewohnten Stadtteil wohnen zu bleiben. Hier sind Ansprüche und Erwartungen an Wohnformen und Angebote zu erfragen. Dabei sind in der Folge auch diverse Flächen in den Stadtteilen zu betrachten und die Bebaubarkeit und Eignung in diesem Sinne ist zu prüfen.

Für die CDU-Fraktion
gez. Norbert Schecke, gez. Pascal Bothe