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Neuigkeiten
03.03.2018, 16:31 Uhr
Kinderärztlicher Notdienst
Stellungnahme der CDU Goslar, Stadt und Kreis
 

Mit weiter großer Sorge sieht die CDU im Kreis und Stadt Goslar die Entwicklung der Neuordnung des kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes und unterstützt daher ausdrücklich die Forderung der Hauptverwaltungsbeamten des Landkreises Goslar nach einem Überdenken der Standorte für Bereitschaftspraxen.

 

„Die Nicht-Berücksichtigung des Harzgebiets und eine deutliche Schwerpunktverlagerung von Salzgitter über Braunschweig nach Wolfsburg erachtet die CDU in Stadt und Kreis Goslar schlicht als falsch.“ so die Fraktionsvorsitzenden Bernd Rotzek (Kreis) und Norbert Schecke (Stadt Goslar).

 

Wie auch seitens des Landkreises Goslar angeführt, hat der Harz seine Besonderheiten was Wegeführung und Wegezeiten in die Randbereiche anbelangt. Bei schlechten Witterungsverhältnissen werden diese Besonderheiten zusätzlich erschwert und stellen in Stresssituationen rund um das erkrankte Kind eine weitere Erschwernis dar.

 

Völlig unberücksichtigt bei der Neuordnung scheint die Tourismusregion Harz in Hinblick auf junge Familien zu bleiben. Viele Beteiligte sind in den letzten Jahren vehement bestrebt, dass angestaubte Image des Harzes mit attraktiven Angeboten und Aufenthaltsquartieren für Familienurlaube ins Positive zu drehen. Vielfältige Investitionen in diesen Bereichen belegen dieses eindeutig.

 

Hier im Gegenzug die prognostizierte demographische Entwicklung der Region durch die KVN anzuführen, könnte man gelten lassen, aber allein die Entwicklung der Einwohnerzahlen der Stadt Goslar widerlegt  aktuell diese Prognose, vielfacher Zuzug auch aus den Regionen Braunschweig und Wolfsburg in Richtung Goslar spricht allerdings eher für eine zunehmende Akzeptanz der Region als Wohnortfaktor, der zu beachten ist.

 

Unter diesem Aspekt wäre es förderlich, wenn die KVN dem Kinderärztemangel im ländlichen Bereich entgegenwirken würde um so auch in diesen Regionen einen akzeptablen Bereitschaftsdienst weiter anbieten zu können und den Bestrebungen der hiesigen Kommunen zur Sicherung und weiteren Verbesserung ihrer Wohnqualität unterstützen würde.

Norbert Schecke

Foto: GZ-Bericht vom 02.03.2018