Redebeiträge

Rede für das Parkraumkonzept, 21.06.2016

Ist dieser Antrag wirklich unzeitgemäß ? Wir von der CDU glauben das nicht !

Seit 2015 wurden im Zusammenhang mit der Notwendigkeit von Parkraum für Autos, Fahrrädern und Wohnmobile bereits 13 Anträge gestellt, Änderungsanträge nicht mitgezählt. Demnach scheint dieses Thema fraktionsübergreifend zu interessieren, schmunzelnd angemerkt, es sind ja nicht alle Anträge von uns.  

Weiter gibt es  

·      Diskussionen um fehlende Stellplätze für den Bustourismus am       Pfalzquartier gibt,         die GZ titelte am 16.06.16 „Der Busparkplatz       bleibt der dickste Brocken“ und                 berichtete von „fehlenden Lösungen“
·      Diskussionen insbesondere an Wintertagen bzw. bei                                                             Großveranstaltungen in Hahnenklee

·      Diskussionen um fehlenden Parkraum am Marktplatz Jürgenohl,     die Chance zur             Veränderung „Soziale Stadt“ sei hier erwähnt

·      Bauliche Veränderungen am Bahnhofsvorplatz
·      Vielleicht auch Handlungsbedarf bei Motorrad-Stellplätzen ?


Genau dann, so unsere Meinung und hoffentlich die der Ratsmehrheit, macht es Sinn, über ein ganzheitliches Parkraumkonzept nachzudenken und dieses zu erarbeiten, und eben nicht nur im klein-klein zu denken.

Innenstadthandel, das Zentrenkonzept lässt grüßen, ist von gut erreichbaren und möglichst zentral gelegenen Parkflächen abhängig,  Hotels und Anwohner der Innenstadt merken dieses ebenfalls an.

Und der Zeitpunkt ist der richtige ! Weil wir jetzt auf mögliche Entwicklungen am Pfalzquartier, am Odeon-Theater und am Bahnhof Möglichkeiten und Chancen frühzeitig diskutieren können. Um es mal plastisch darzustellen: Wohin mit Parkflächen, wenn es am Odeon-Theater eine andere, vielleicht bessere Entwicklung gibt als ein Parkhaus ? Welche Auswirkungen haben fehlende Busparkplätze am Pfalzquartier auf den Innenstadthandel, wenn Tagestouristen andere Wege gehen, gehen müssen ? 

Und der Zeitpunkt ist auch der richtige, weil es wenig bis gar nichts mit Wahlkampfaktionismus zu tun hat, es sei denn es werden kurzfristig an allen möglichen Standorten Ortstermine vereinbart und die Medien berichten.

Auch gehen wir davon aus, dass die gründliche Erarbeitung doch weitaus mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, als bis zum bevorstehenden Wahltermin im September.

Und unser ausdrücklicher Wunsch ist es, dieses im Dialog mit den Betroffenen wie Anwohner, Touristen, Reiseveranstalter, Dehoga und natürlich der Kaufmannsgilde zu erarbeiten, aber auch unter dem Gesichtspunkt einer vernünftigen Vermarktung des Parkraums: 

D.h. manchmal sind Parkräume auch einfach nur schlecht vermarktet, anstatt nicht ausreichend vorhanden! - Was hab ich wo für welche Kunden? Und Wo hab ich was für bestimmte Kunden?  

Und genau darum geht es, attraktiven und akzeptablen Parkraum für unsere Bürger und Besucher vorzuhalten bei den derzeitigen Weiter – Entwicklungen in unserer schönen Stadt.

Norbert Schecke
P.S. Der Antrag wurde in der Ratssitzung am 21.06.16 leider abgelehnt.

 

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Kunstrasenplatz am Osterfeld, 10.03.2015: 

Wie bereits im Ausschuss gesagt, freue ich mich außerordentlich, dass es jetzt mit den Goslarer Sportstätten wieder weitergeht. Ich erinnere, dass es seit 2006 keine Investitionen in die Verbesserung der Sportstätten gegeben hat, lediglich Reparaturmaßnahmen. Im übertragenen Sinn könnte ich sagen, „der Ball rollt wieder“, weil es sich hier um einen Kunstrasenplatz handelt, auf dem überwiegend Fußball gespielt wird 

Kritische Anmerkungen kamen in den vergangenen Monaten  von einigen hier anwesenden Ratsmitgliedern. Manchmal hatte ich den Eindruck, es geht schlichtweg gegen den GSC oder sein Hauptangebot „Fußball“ und nicht um die Modernisierung einer Goslarer Sportstätte,  auf der Leistungs-, Breiten-, Freizeitsport angeboten werden kann und  wird - für Jugend und Senioren.  

Aber das man auch andere Sportarten – Randsportarten ? – unterstützen möchte, kann man ja bei der weiteren Abarbeitung der Prioritätenliste zeigen....Und Leichtathletik habe ich auch noch nicht vergessen.

Das Finanzierungsmodell wurde ja lobend erwähnt und birgt viele Vorteile für  die Stadt, nicht zuletzt bei der externen Kostenübernahme von gut 30 %. Nicht zu vergessen, dass die gesamten planerischen Arbeiten jetzt beim Verein und somit beim Ehrenamt liegen und somit auch für eine Entlastung sorgen. 

„Zustimmung findet die Maßnahme auch bei den Sportvereinen“, so sagte es ihr Sprecher Wolfgang Kummer im Ausschuss. Und es ist schön und freut mich zusätzlich, dass mit meinem damaligen Antrag in 2013 zur Sportstättenentwicklung nun auch wieder Leben in diese Arbeitsgruppe gekommen ist, die hier in Zukunft sicherlich wiederaktiv mitarbeiten wird, so versicherten es mir Vertreter unterschiedlichster Vereine. 

Der Sport stellt eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe dar, das dürfte unbestritten sein. Mit Stichtag zum 01.01.14 haben wir über 14.000 Mitglieder in Sportvereinen in Goslar. Jeder dritte bis vierte Goslarer nutzt also Vereinsangebote und unsere Sportstätten, die somit auch ein wichtiges Merkmal zur Sicherung und Weiterentwicklung eines Wohnorts und seiner Lebensqualität darstellen.

Das Osterfeldstadion dürfte aufgrund seiner Lage und vorhandenen Angebote, wie Stadion, Hockeyanlage, Hallen- und Freibad für die Zukunft ein sicherer Standort sein.

Der Kunstrasenplatz ist daher ein gutes Investment für die Zukunft dieser Anlage. 

Die CDU wird daher dieser Vorlage geschlossen zustimmen.

Gut Sport. 

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Erlebniswelt Hahnenklee, 17.12.2013

Die CDU – Ratsfraktion hat die Abstimmung zur „Erlebniswelt Hahnenklee“ frei gegeben, aber ich kann ankündigen, dass die CDU sich mehrheitlich für dieses Projekt ausspricht. Mit der Erlebniswelt Hahnenklee bekommen wir ein innovatives Produkt, welches für eine neue Strahlkraft sorgt, nicht nur für Hahnenklee, natürlich auch für Goslar und die Harz- und Vorharzregion. Die Erlebniswelt Hahnenklee wird unsere Besucher in einem multimedialen Indoorangebot begrüßen, welches als Ergänzung zum direkten Erleben des Harzes zu sehen ist und vor Ort das Angebot mit dem Erlebnisberg Bocksberg abrundet. Ich sehe hier eine realistische Chance diese Idee mit Erfolg umzusetzen und ein klares Zeichen zu setzen, dass sich Goslar weiter entwickelt und eine neue attraktive Mehr-Leistung präsentiert. Nach Jahren der Diskussionen um Haushaltsdefizite und Finanzlöcher sollten wir neben dem Sicherheitsdenken rund um den Zukunftsvertrag uns innovativen Ideen nicht verschließen und in unsere Stadt investieren. Hierfür steht die CDU. Selbstverständlich wurde in unseren Beratungen intensiv über das Risiko diskutiert, die Verwaltung hat dieses in der Vorlage auch deutlich aufgezeigt. Und natürlich hat dieses auch zu „Bauch grummeln“ gesorgt, aber wir müssen auch Bedenken, dass wir aktuell seit 2005 jedes Jahr bis zu 50000 € in eine ungenutzte Immobilie stecken. Durch den Aufsichtsrat können wir das Projekt konstruktiv und positiv begleiten. Auch deshalb sagen wir mehrheitlich JA. Wir sollten unseren Fachleuten in GMG und HTM Vertrauen, die mit Akribie an der Entwicklung der Erlebniswelt gearbeitet haben und sich hier auch Mehrarbeit ins Boot geholt haben, denn sie müssen es umsetzen. Und wir sollten auch unseren Ortsratsmitgliedern aus Hahnenklee Vertrauen schenken, die sich von Beginn an intensiv mit dem Projekt auseinandergesetzt und einstimmig für eine Umsetzung plädiert haben. Und genau dafür ist der Ortsrat vor Ort in Hahnenklee da. Noch eine Randbemerkung: Die Erlebniswelt Hahnenklee muss aber auch für die Gewerbebetriebe in Hahnenklee ein deutlicher Impuls sein, die eigenen Angebote weiter zu entwickeln. Lassen Sie uns miteinander diese Chance nutzen. Für die CDU-Ratsfraktion: Norbert Schecke